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Christliche Lehrerausbildung, Malawi


Der Ahnenkult prägt Malawi im südlichen Afrika stark. Die Macht von Zauberern und Medizinmännern ist groß, und alte sexuelle Rituale lassen große Teile der Bevölkerung an HIV und AIDS sterben. Erschütternd, aber wahr: Jährlich sterben etwa 1.200 Lehrer. Tausende Kinder haben keinen Unterricht oder werden von völlig unausgebildeten Lehrkräften betreut.

Nachdem der christliche Religionsunterricht durch einen allgemeinen Religionsunterricht (Christentum, Islam und Ahnenkult) ersetzt wurde, betete eine Frau zehn Jahre lang: „Herr Jesus, schenke unserem Land wieder christliche Lehrer, damit unsere Kinder und Kindeskinder dein Wort hören und ihr Leben danach ausrichten.“

Bei einer christlichen Konferenz begegnete sie Pfarrer Dietrich Opitz und seiner Frau. Unter dem Dach der Evangelischen Allianz gründeten sie daraufhin die einzige christliche Lehrerausbildung des Landes: das Emmanuel Teacher Training College. Auf dem Boden der Heiligen Schrift und unter dem Kreuz werden dort Grundschullehrer ausgebildet und später auch bei ihrem Einsatz in den Schulen im Busch begleitet. Heute leitet Pastor Paul Muotcha die Studiengänge der inzwischen als Universität geführten Einrichtung.

Neben dem Unterricht bezeugen die Lehrer den Kindern Jesus Christus, den Heiland der Welt. Es gibt keine bessere Hilfe, als Kindern das Evangelium im Rahmen ihrer Bildung mitzugeben. Das einfache Konzept – christliche Werte gegen HIV und AIDS einzusetzen und zugleich Armut durch Bildung zu bekämpfen – hat sich bewährt.

LUTMIS bittet um Spenden, damit mehr Lehrer ausgebildet werden können und Kinder echte Lebenshilfe erhalten, christliche Werte kennenlernen und ihr Leben meistern können.