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NEU: Kinder- und Jugendarbeit unter den „Santali“, Nepal


Nepal zählt zu den ärmsten Ländern Asiens; das BIP pro Kopf liegt bei etwa 1.500 US‑Dollar, und viele Erwerbstätige arbeiten im Ausland, um ihre Familien zu unterstützen. Viele Jugendliche im Land werden aufgrund von Perspektivlosigkeit drogenabhängig oder begehen Suizid. Kinderarbeit ebenso wie Menschenhandel sind eine notvolle Realität. LUTMIS unterstützt die evangelisch‑lutherische Kirche von Nepal (NELC) in der sozialen Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Stärkung des Glaubens an Jesus.

Nepal ist ein Land großer Gegensätze: geprägt von den Höhen des Himalaya, politisch und geologisch unruhig und zugleich kulturell vielfältig. Auf einer Fläche, die knapp doppelt so groß ist wie Österreich, leben rund 30 Millionen Menschen aus etwa 100 Ethnien. Religiös dominiert der Hinduismus, doch die Christenheit wächst – Schätzungen sprechen von deutlich mehr als den offiziell erfassten 500.000 Gläubigen. Gleichzeitig erleben Christen Benachteiligung und Verfolgung: Konversion ist strafbar, öffentliche christliche Symbole sind verboten, und Bibelverteilungen werden eingeschränkt.

In diesem Umfeld wirkt die evangelisch‑lutherische Kirche von Nepal (NELC). Sie ist klein, aber engagiert, besonders im Südosten des Landes, geprägt von der Santali‑Ethnie. Mit rund 1.400 Mitgliedern bietet sie Menschen in ländlichen Regionen geistliche Heimat, soziale Unterstützung und Hoffnung. Gottesdienste in einfachen Lehmbauten, Hausbesuche, Gebetsleben und Heilungsdienste prägen ihr Wirken als Kirche „aus und für Arme“. Mitarbeitende kümmern sich auch um Dalits, also Kastenlose, und bezeugen „unberührbaren Außenseitern“ Gottes Liebe. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kinder- und Jugendarbeit, die Bildung fördert, vor Ausbeutung schützt und Jugendlichen neue Perspektiven eröffnet.

So zeigt sich Mission in Nepal als tätige Liebe, die Menschen stärkt und zum Jesus-Glauben führt. Als neues Projekt hat LUTMIS diese wertvolle Arbeit aufgenommen und unterstützt sie nachhaltig.